MATtubecoat

die Innenrohr-Vakuumbeschichtung

Mit dem vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffphysik und Strahltechnik Dresden und der MAT GmbH DRESDEN in Zusammenarbeit entwickelten Laserbeschichtungsprozeß MATtubecoat ist es erstmalig möglich, Rohre oder ähnliche geometrische Körper mit kleinem Durchmesser innen zu beschichten. Daraus ergeben sich eine Reihe von neuen Anwen-
dungen, z.B. in der Katalysatorchemie, Hochfrequenztechnik, für Präzisionszylinder oder auch als Korrosions- und Verschleißschutz.
Ein gepulster Laserstrahl trifft auf einen in ein Rohr eingeführten Werkstoff und induziert die Ausbildung einer Plasmafackel. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, auch Hinterschnitte und komplexe Strukturen zu beschichten.
Als Schichtmaterialien stehen Nichteisenmetalle, Edelmetalle (Ag, Au), Refraktär­metalle (W, Mo) bis hin zu Hartstoffschichten (TiN) zur Verfügung.

Einsatzmöglichkeiten

  • Katalysatortechnik
  • Chemie
  • geologische Bohrungen
  • Medizintechnik
  • Maschinenbau
  • Luft- und Raumfahrt
  • Elektrotechnik/Elektronik
  • Sonderanwendungen

Vorteile

  • umweltfreundliche Verfahrenstechnik
  • Materialeinsparung, Edelmetallsubstitution
  • harte, verschleißfeste Beschichtung
  • reibarme Schichten
  • Beschichtung von Rohren kleiner Innendurchmesser

Werkstoffdaten

  • Grundmaterialien: Rohre aus Metall, Keramik, Glas, Kunststoffen
  • Rohrdurchmesser:  6mm bis 100 mm (andere Maße auf Anfrage)
  • Rohrlänge:  bis 350 mm (andere Maße auf Anfrage)
  • Schichtmaterialien: z.B. Edelmetalle, Refraktärmetalle, Hartstoffschichten
  • Schichtdicke: 0,1 µm bis 2 µm