Stents-Beschichtungen

Bei koronare wie periphere Stents kann die Restenosegefahr durch eine entsprechende Oberflächentechnik wesentlich verringert werden.

Abb. 1 zeigt eine Auswahl verschiedener Hersteller.

Neben der passiven Oberflächentechnik gibt es aktive Schichten, dieunter „Drug eluting“ beschrieben werden.
Bei der passiven Oberflächentechnologie werden z.B. Beschichtungen und die Ionenimplantation eingesetzt, um die Hemokomtaibilität zu verbessern und dieRestenosegefahr zu verringern.
Bei der Ionenimplantation werden Kohlenstoffionen in die Oberfläche geschossen.
Dadurch entsteht eine Sperrschicht unmittelbar unter der Metalloberfläche.

Abb2. zeigt diesen Effekt in einem schematischen Tiefenprofil.

Bei Beschichtungen wie z.B. DLC, Iridiumoxid ua. kann die Schicht die Ausdiffusion von allerisch wirkenden Elemente wie zB. Nickel unterdrücken, wenn die Oberfläche innen und außen dicht abgeschlossen wird.

Abb. 1: periphere und koronare Stents

Abb. 1: periphere und koronare Stents

Abb. 2: schematisches Tiefenprofil nach Ionenimplantation von Kohenstoff in einen Metallstent

Abb. 2: schematisches Tiefenprofil nach Ionenimplantation von Kohenstoff in einen Metallstent