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  • MAT Dresden -Innovative Oberflächenbeschichtungen Lohnbeschichtung - Forschung und Entwicklung - Anlagenbau
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Über Medzintechnik PDF Print E-mail
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Beschichtungen und Oberflächenmodifizierungen für die Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma- und Lebensmittelindustrie

 

bioMAT-Technologie

Die MAT Medizintechnik UG in Dresden ist einer der wenigen Lohnbeschichter in Deutschland, die sich mit der Oberflächenveredelung von medizinischen Implantaten beschäftigt. Hüftgelenkkugeln, Kniegelenke, Schrauben für die Wirbelsäule und andere „Bauteile“ werden hier mit verschiedenen Hartstoffschichten überzogen.

Bei Stents wird durch den Einsatz besonderer Oberflächentechnologien das Auftreten von Thrombose verhindert. MAT setzt dazu die Verfahren der Plasma-Oberflächentechnik ein. Damit können unter Vakuumbedingungen Beschichtungen und Oberflächenmodifizierungen von unterschiedlichsten Materialien durchgeführt werden, um deren Lebensdauer zu verbessern oder deren Einsatz in diesen Bereichen überhaupt zu ermöglichen. Dadurch ergibt sich für diese Werkstoffe eine Reihe von völlig neuen Anwendungen im Bereich Life Science.

Mit einem Komplex von Einzelprozessen, die wir unter dem Begriff bioMAT-Technologie zusammenfassen, können Oberflächeneigenschaften maßgeschneidert eingestellt werden. Das betrifft Produkte wie Implantate oder Katheter bzw. Geräte oder Instrumente der Medizintechnik direkt, aber auch Werkzeuge und Geräte zur Herstellung von Pharmaka oder Lebensmitteln.

Folgende Eigenschaften können Oberflächen einzeln oder auch in Kombination verliehen werden:

- biocompatibel

- verschleiß- u. korrosionsfest

- infektionshemmend

- blutverträglich

- anwachsend/nicht anwachsend

- isolierend

- gleitfähig

- benetzbar/schwer benetzbar

- diffusionshemmend


Gleitfähigkeit in Flüssigkeiten (wet lubricity)

Beschichtungen oder Oberflächenmodifizierungen können den Reibungskoeffizienten von Oberflächen drastisch senken. Katheter und Führungsdrähte können so behandelt werden. Der geringe Reibungskoeffizient minimiert die Reizung oder Beschädigung des Gewebes. Das wiederum führt zu einem höheren Patientenkomfort, zu einer höheren Effektivität und zu einer leichteren Handhabbarkeit.

Es können sehr leicht gleitende Oberflächen erzeugt werden, die auch unter abrasiven Bedingungen, hohem Fluß, sich ständig verändernden ph-Werten und in einem breiten Temperaturbereich sehr widerstandsfähig sind.

Hemokompatibilität (hemocompatibility)

Die Blutverträglichkeit ist für viele medizinische Geräte, Implantate und Instrumente von größter Wichtigkeit. Mit Hilfe der Plasma-Oberflächentechnik kann die Oberfläche medizinischer Produkte so eingestellt werden, dass die Thrombosegefahr und die Anhaftung von Ablagerungen vermieden bzw. verringert wird.

Infektionsresistenz (infection resistance)

Die Beschichtung kann gerätebedingte Infektionen drastisch senken.

 

Gewebe Engineering (tissue engineering)

Oberflächen können durch die Beschichtungen oder Oberflächenmodifizierungen so eingestellt werden, dass das Gewebe je nach Bedarf sehr gut oder überhaupt nicht anwächst. Damit können Wachstumsrichtungen beeinflusst bzw. gesteuert werden.

multifunktionale Beschichtungen (multifunctional coatings)

Die Plasma-Oberflächentechnik ermöglicht die Kombination verschiedener Einzelprozesse und damit die Erzeugung unterschiedlicher Eigenschaftskombinationen. Das kann mit einer Schicht geschehen oder mit Mehrlagen-Schichtsystemen.